Jennifer Frank absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien. Anschließend arbeitete sie viele Jahre festangestellt sowie als Gast an verschiedenen deutschsprachigen Theatern, darunter das Burgtheater Wien, das Volkstheater Wien, das Schauspielhaus Hamburg, das Schauspielhaus Düsseldorf und das Theater Neumarkt Zürich.

Eine prägende Zusammenarbeit verband sie über viele Jahre mit der Intendantin Karin Beier am Schauspiel Köln. Dort war sie sowohl in klassischen Inszenierungen als auch in performativen und kollektiven Entwicklungsprozessen beteiligt. In dieser Zeit begann sie, eigene künstlerische Projekte zu realisieren und entwickelte ein wachsendes Interesse an Autor*innenschaft und konzeptioneller Theaterarbeit.

Heute arbeitet sie freischaffend an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Schreiben und Performance. Als Autorin und Regisseurin realisierte sie eigene Projekte, unter anderem gefördert durch den Berliner Senat für Kultur und Europa, und arbeitet regelmäßig als Sprecherin, u. a. für ARTE und ARD.

Der Tanz, der sie seit vielen Jahren begleitet, bekam in der Weiterbildung „Creating Dance in Arts and Education“ (Universität der Künste Berlin / TanzTangente Berlin) erneut mehr Raum. Die Ausbildung wurde zum Ausgangspunkt für erste partizipative und interdisziplinäre Tanzprojekte, darunter „Was bleibt – tanzt!“, ein Tanzprojekt mit Menschen mit Demenz.

Inspiriert durch die Spielpraxis ihrer Kinder entwickelt sie derzeit neue Bewegungs-, Tanz- und Theaterformate für und mit jungem Publikum. In ihrer aktuellen künstlerischen Praxis verbindet sie ihre Erfahrungen aus Theater, Tanz, Schreiben und Performance in spartenübergreifenden Projekten und schafft Räume für gemeinsames künstlerisches Arbeiten und Erleben.